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C# und NET

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- 10 - aufgenommen werden, um anderen Applikationen die Möglichkeit zu geben, auf Web Services  zugreifen  zu  können.  Bei  .NET  heißt  dieses  Namensverzeichnis  Universal Description,  Discovery  and  Integration,  oder  einfach  UDDI.  Auch  hierbei  handelt  es sich  nicht  um  eine  Neuerung  seitens  Microsoft.  Verteilte  Komponentenarchitekturen wie beispielsweise CORBA oder EJB besitzen ebenfalls ein Namensverzeichnis, um so verteilte Komponenten zu finden und auf sie zugreifen zu können. Neu ist jedoch die Art, wie der Zugriff letztendlich geschieht. So wird nicht nur für die Beschreibung der Spezifikation ein vom W3C in absehbarer Zeit zertifizierter Standard genutzt, sondern auch für das Übertragen der Daten. Bei EJB erfolgt  der  Zugriff  auf  ein  entferntes  Objekt  über  ein  proprietäres  Protokoll.  Hierbei handelt es sich entweder um die Minimallösung durch Java RMI oder einen Component Transaction Monitor (CTM), der die Zugriffe auf die verteilten Objekte überwacht und für die Korrektheit der Transaktionen, Sicherheit, Effizienz usw. sorgt. Im Gegensatz dazu werden für den Transport und den Zugriff der Daten bei den Web Services  von  .NET  offene  Standards  verwendet:  Die  zu  übertragenden  Daten  werden dazu  z.B.  in  ein  XML-Dokument  serialisiert.  Dieses  XML-Dokument  entspricht  der SOAP-Spezifikation.  Damit  ist  es  jedem  potentiellen  Client,  der  SOAP-Dokumente erstellen und verarbeiten kann, möglich, einen solchen Web Service zu nutzen. Somit sind die .NET Web Services ebenso wie CORBA sowohl plattform- als auch sprachu- nabhängig.  Ein  weiterer  Vorteil  ist  es,  dass  dem  Entwickler  gleichzeitig  mächtige Werkzeuge  bereitgestellt  werden,  die  oft  wiederkehrende  Probleme  wie  Transaktions- management,  Sicherheit,  Verzeichnisdienste  usw.  abnimmt.  Im  Falle  von  EJB  müsste hier  der  Entwickler  entweder  selbst  entsprechende  Dienste  implementieren,  oder  auf einen separat erhältlichen CTM zurückgreifen, der diese Aufgaben erledigt. 3.4 Web Services in der Praxis 3.4.1 Erstellen eines Web Services Hinter den Web Services steht der neue Dienst ASP.NET. Damit lassen sich auf relativ einfachem Wege Web Services erstellen. Dabei gestaltet sich das Erstellen des eigentli- chen Web Services in drei Schritten: 1.   Erstellen einer Datei mit der Endung .asmx 2.   Deklarieren des Web Service in der .asmx-Datei 3.   Erstellen der entsprechend deklarierten Methoden Die .asmx-Deklarationsdatei deklariert den Web Service. Dabei kann die Implementie- rung des Web Service entweder direkt innerhalb der Datei erfolgen oder eine Referenz auf eine Assembly von Klassen enthalten. Bei Assemblies handelt es sich um Sammlun- gen von Klassen und etwaigen anderen benötigten Ressourcen, beispielsweise Grafiken oder  Dokumente.  Man  kann  Assemblies  mit  den  aus  Java  bekannten  Java  Archives
  
C# für Java-Progammierer (Broschiert)
von Brian Bagnall,
Philip Chen,
Stephen Goldberg
Siehe auch:
Microsoft .NET Framework-Programmierung in C#. Expertenwissen zur CLR und dem .NET Framework 2.0
von Jeffrey M. Richter
Das C# 2005 Codebook
von Jürgen Bayer
Microsoft Visual C# 2005 - Schritt für Schritt, m. CD-ROM u. DVD
von John Sharp
Spring. Frameworks für die Java-Entwicklung
von Eberhard Wolff
 
    
     
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